Pfingsfahrt 2018

Der etwas andere Pfingstfahrtbericht

Die Pfingstfahrtteilnehmer haben beschlossen, dass ein jeder einen Teil dieses Berichtes schreibt. Deshalb die abwechselnde Schriftart (normal und kursiv).

Pfingsfahrt2018 02Am Sonntagmorgen um 06:45 Uhr trafen sich 10 Fischerclübler am Bach zur diesjährigen Pfingstfahrt, welche uns von Bremgarten nach Möhlin führen sollte.Nach einer sehr angenehmen Fahrt auf der Brücke konnten wir die Schiffe wiegewohnt professionell und schnell einwassern. Nach der harzigen Wahl, wer mitwem in welchem Schiff fährt, konnten wir in den Top-ausgerüsteten Schiffen die„grosse Fahrt“ in Angriff nehmen. Wir fuhren etwa eine Stunde und dann machtenwir in Mellingen Brung- und Bierhalt.

Es ging prompt weiter, da die Reuss auch viel Wasser mitgeführt hat. Und dann das! Das Schiff Nr. 5 mit P. W. als Steuermann (Name der Redaktion bekannt) steuerte aus noch ungeklärten Gründen in Richtung Brückenpfeiler! Super dachte ich…schon wieder darf ich meine grossen Fahrwasserfähigkeitenzeigen und die Triathleten in unserem Baywatch-Team begrüssen. Glückliche Gesichter, als sie in unserem Weidling Platz genommen haben.

Glücklich aber nass setzte ich mich in Weidling Nr. 2 und liess mich an Land chauffieren, um mich an Land (Triathleten Einsatz: Laufen) auf den Weg zu meinen nassen Kollegen zu begeben. Diese hatten bereits die Kühlbox ausgeräumt, um das Wasser wieder aus dem Weidling zu befördern. Zum Glück hatte Michi seine Kühlbox noch erwischt, sonst wären wir jetzt noch damit beschäftigt, das Schiff auszuschöpfen.

Als wir dann leicht „nass“ fortsetzten war die Stimmung auf dem Höhepunkt. Wir genossen ein kühles Bier in der Sonne und tratschten über dies und das.

Die einten meinten fast gestorben zu sein und waren froh, wieder an einem gemütlichen Tisch im Restaurant zu sitzen (auch wenn zum Teil unten rum nur leicht bekleidet). Die anderen bereiteten Reisgericht mit technologischen Zutaten (Mobiltelefonrisotto) vor.

Bevor wir bei diesem Mittagshalt halten konnten wollte C. N. (Name der Redaktionbekannt) unbedingt die Bremseigenschaften des Brombeerenstrauchs testen.Der Strauch hatte seine Spuren hinterlassen.

Um unsere Kleider erfolgreich zu trocknen, hingen wir unsere nassen Unterschläuche über ein schön dekorierten und für uns bereitgestellten Pavillon auf. Nach kurzer Zeit ging die Information ein, dass wir die frisch gelegte Deckoration gerne entfernen sollten, da in 1.5 Stunden an dem besagten Ort eine Trauung stattfinden sollte.

Nach dem guten Mittagessen ging es dann weiter in Richtung Waldshut, wo wir übernachteten. Die Fahrt dorthin verlief lustig und unspektakulär. Beim Campingplatz „Rhein-Camping Waldshut“ wartete bereits Jessy (oder doch Jenny?), welche uns mit trockenen Kleidern versorgte. Nachdem die Zimmer bezogen wurden, machten wir uns auf den Weg zum Abendessen. Auch hier war zuerst noch sportliches angesagt, mussten wir doch rund 20 Minuten in das Städtchen marschieren.Pfingsfahrt2018 08

Im sehr schönen Restaurant „zum Lamm“ konnten wir sehr gediegen unser bestelltes Essen geniessen.Auch der ständige Wechsel an Personalbestandan den Tischen (wegen dem Eishockey-WM-Spiel) verlieh dem Abendessen eine spezielle Gemütlichkeit. Ein kleiner Schlummertrunk mit viel Glitzer im Pub „NewYork“ auf dem Heimweg schloss den sehr amüsanten Tag ab.

Der nächste Morgen begann mit einem sehr ruhigen Frühstück um 08:15 Uhr. Frisch gestärkt stachen wir wieder in fliessendes Gewässer. Durch dass, der zweite Tag nicht annähernd so spektakulär werden konnte wie Tag Nr. 1, gibt es auch nicht mehr allzu viel zu erzählen.

Wir hatten alles in Allem eine erlebnisreiche und teamfördernde Pfingstfahrt bei guten Bedingungen. An dieser Stelle danke an Yves und Marzio für die tolle Organisation.

 

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